Die Entstehung einer Homepage für zwei Briard - Geschwister und wie es dazu kam!
Paul und Paula, zwei Welpen aus einem Wurf, die das Glück hatten (oder auch nicht - Ansichtssache!) nach
der Abgabe in ihre neuen Familien, weg von ihrer Mama Tzigane, zu Menschen zu kommen, denen viel an dem Kontakt zu anderen Briards, im speziellen zu den Geschwistern „ihres“ Briard's, lag. Nicht ganz unschuldig daran ist die Züchterin, Margrit Stubbe, selbst, die uns dazu trieb, unsere Lieblinge in Xanten zu einer Junghundbeurteilung anzumelden. Keiner von uns hatte vorher den Gedanken und den Ehrgeiz auf Aus-stellungen oder zu sonstigen Prüfungen zu gehen. Aber manchmal kommt alles ganz anders als man denkt
und dieses Mal stellte es einfach alles auf den Kopf, was man für die nähere Zukunft geplant hatte.
Vor dieser Junghundbeurteilung hatten wir uns alle nur einmal kurz bei einem Welpentreffen bei Stubbe's gesehen. Tja, und da hing Paul mehr oder weniger penetrant an Paulas Allerwertestem und ging ihr und ihren Dosenöffnern damit tierisch auf den Geist.
Zur Krönung ließ Britta (ich) dann auch noch einen Kommentar zu Paulas Leibesfülle ab, der von Margrit, der Züchterin, bestätigt und mit einem Keks in Paulas Maul unterstrichen wurde. Heidrun und Werners (Paulas Dosenöffner) Gesichtsausdruck war leicht säuerlich, mehr konnte eigentlich nicht getan werden um eine Freundschaft zu verhindern, wenn da nicht Paul und Paula ihr eigenes Süppchen gekocht hätten. Und das begann in Xanten auf der Junghundbeurteilung!
Keiner von uns Vieren hatte eine Ahnung davon, wie so eine Junghundbeurteilung ablaufen würde. Der Stress fing schon im Vorfeld mit einer mehrstündigen Autofahrt an und steigerte sich dann in der Suche nach unserem Hotelzimmer und der inneren Anspannung der Damen, die nicht wussten was auf sie zukommt, der Suche nach der Züchterin, die doch auch kommen wollte (später auch erschien) und in das fröhliche Gekläff der Hunde, sobald jemand an den Hotelzimmern vorbei lief.
Zumindest wir Damen waren nun so richtig unter Strom und hatten eine ziemlich schlaflose Nacht hinter uns. Ich glaube den Hunden ging es aber nicht anders, die hatten uns ja die ganze Nacht bewacht und alles vertrieben was sich den Zimmern näherte. Das Frühstück tat gut und wir alle schauten wieder etwas fröhlicher dem Tag entgegen. Wir fuhren zu dem Reitstall, auf dessen Gelände die Prüfung statt-finden sollte. Wühlten uns durch den Matsch (es hatte fürchterlich geregnet) und fragten uns, wie wir unsere Hunde für die Standard-abnahme sauber halten sollten (haben wir nicht geschafft). Tja, und dann machten wir unsere ersten Erfahrungen mit dem „Warten“. Wir warteten, warteten und warteten. Die Hunde fingen an, sich miteinander zu amüsieren, sahen schnell dementsprechend aus und warteten natürlich auch. Und zwar darauf, dass endlich etwas passieren würde.