Dino war mein erster Hund und ein richtiges Schaf. Ein super lieber, ruhiger und sehr ausgeglichener kleiner Kerl, den ich aus dem Tierheim geholt habe. Dino`s Mutter war eine Langhaarschäferhündin und sein Vater ein Cocker. Ich war damlas 14 Jahre und Dino 4 Monate alt.
Er fing mit Nichts und Niemandem Streit an und konnte es auch nicht leiden, wenn in der Familie gestritten wurde, dann kam er sofort zum schlichten. Er liebte Kinder, seine Meerschweine und den Nymphensittich meiner Schwester.
Damals wusste ich noch nichts über Hundepsychologie und Welpenschulen; schlaue Hundebücher gab es noch nicht so viele und wenn ich heute über Hundeerziehung nachdenke, denke ich, ich sollte vielleicht nicht versuchen alles analysieren zu wollen.
Denn aus meinem Dino wurde ein super sozialisierter Hund ohne jegliche Aggressionen
und Hasen hat er lieber abgeschleckt anstatt ihnen hinterher zu jagen.
Dino war überall dabei und wir hatten eine tolle Zeit miteinander. Er ist auch schon mal ausgebüchst und hat in Seerosenteichen der Nachbarn eine Abkühlung gesucht oder sich in deren Wohnzimmern (wenn die Terrassentür offen stand) ein Sonnenbad gegönnt und dort Siesta gehalten. Wenn im Ort eine Hündin gut roch, war er meistens verschwunden und wieviele Kinder er auf seinen Butschertouren gezeugt hat, wissen wir leider nicht. Mit der Zeit kannten ihn fast alle und wir konnten ihn nach Anruf wieder abholen.